Stromsparen bei Wäschetrocknern

Der Wäschetrockner ist eines der Geräte im Haushalt, die mit den meisten Strom verbrauchen. Da auf den Einsatz eines Wäschetrockners in vielen Haushalten jedoch nicht mehr verzichtet werden kann, ist es nötig, verschiedene Dinge beim Einsatz des Wäschetrockners zu beachten, um so die Energiekosten für dieses Gerät möglichst gering zu halten.

Der Energieverbrauch kann zum Ersten am einfachsten beeinflusst werden, wenn die Wäsche möglichst gut geschleudert wird, bevor sie in den Trockner kommt. Je trockner die Wäsche schon vorher ist, desto weniger muss der Trockner nacharbeiten, da dieser mindestens drei- bis viermal so viel Strom verbraucht wie das Waschen der gleichen Wäschemenge. Weiterhin sollten Wäschestücke nicht “übertrocknet” werden. Für alles, was hinterher noch gebügelt wird, reicht die Trockenstufe “bügeltrocken” aus, was einen geringeren Energieaufwand bedeutet. Manche Trockner besitzen sogar einen Feuchtigkeitssensor zum Energie sparen. Dieser schaltet den Trockner automatisch ab, wenn die jeweilige Trockenstufe erreicht ist. Das Flusensieb des Trockners sollte auf jeden Fall regelmäßig gereinigt werden, da sich sonst die Trocknungszeiten verlängern.

Bei der Neuanschaffung eines Trockners ist auf jeden Fall auf den Kauf eines Gerätes mit hoher Energiespareffizienz zu achten. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Abluft- oder Kondensationstrockner erreicht ein Wärmepumpentrockner eine wesentlich bessere Energieeffizienzklasse. Bei dieser Art von Trockner wird die Wärme aus der Abluft in die Wäsche zurückgeleitet. Diese Geräte sind zwar in der Anschaffung teurer, amortisieren sich jedoch durch die erhebliche Energieeinsparung schon nach wenigen Jahren. Wärmepumpentrockner reduzieren den Stromverbrauch gegenüber einem herkömmlichen Wäschetrockner nämlich um ca. 45 Prozent, was einen 4-Personen-Haushalt im Jahr ca. 40-60 Euro einsparen lässt.