Finanzielle Hilfe beim Energiesparen

Für Hartz-IV-Familien ist es oft sehr schwer und meistens unmöglich, von ihrem geringen Monatsbuget Geld für ein neues Elektrogerät abzugeben. Gerade Kühlschränke sind oft Stromfresser. Wenn man aber beim Kauf eines Kühlschranks eine energiesparende Variante auswählt, ist das Gerät meistens sehr teuer. Wie können sich arme Familien dann so einen Kühlschrank leisten, der natürlich auch den Stromverbrauch beträchtlich senken würde? Für dieses Problem hat der Umweltminister Sigmar Gabriel eine Lösung gefunden, die noch in 2009 gelten soll.

Arme Familien in Deutschland sollen einen Zuschuss zum Kauf eines energieeffizienten Kühlschranks erhalten. Dieser Zuschuss bildet die Differenz zu veralteten Geräten, beträgt aber höchstens 150 Euro.
Da Hartz-IV-Haushalte dieses Geld für einen neuen Kühlschrank meistens nicht sofort haben, dürfen sie die Geräte in kleinen Raten abstottern. Die Raten sollen genau so hoch sein, wie die Haushalte an Stromkosten einsparen. Da der Normalverbraucher nicht wissen kann, wie hoch die Stromkostenersparnis ist, sollen Hartz-IV-Empfänger kostenlose Beratungen von Energieberatern erhalten.

Mit diesem Effizienzplan lassen sich die Stromkosten in Deutschland um 10 Milliarden Euro pro Jahr senken. Diese Sparmaßnahmen bedeuten einen Rückgang des Stromverbrauchs bis zum Jahr 2020 um 11%.
Da es in Deutschland sehr viele alte Kühlschränke gibt, würde nach dem Kauf eines energieeffizienten Gerätes in einem Haushalt großer Teil des Stromverbrauchs wegfallen. Da ist es doch sehr schade, dass es diese Prämie nur für Hartz-IV-Haushalte geben wird. Gerade Familien mit wenig Einkommen und Geringverdiener, die nicht unter Hartz-IV fallen, würden von dieser Prämie auch profitieren können.