Energieeffizienzklassen von Elektrogeräten

Wenn Sie umwelt- und kostenbewusst ein Elektrogerät kaufen, ist das Energieverbrauchsetikett, welches Elektrogeräte in Energieeffizienzklassen einteilt, die wohl wichtigste Entscheidungshilfe.
Elektrogeräte werden in Klassen von A bis G eingeteilt, wobei A für eine sehr hohe Energieeffizienz (also einen geringen Stromverbrauch) und G für eine sehr ungünstige Energieeffizienz des Gerätes steht.
Das EU-Label (Grundlage ist die EU-Richtlinie 92/75/EWG) ist vorgeschrieben für Geräte der Kategorien Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Waschtrockner, Geschirrspüler, Elektrobacköfen, Raumklimageräte und Lampen.

Finden Sie für Produkte anderer Kategorien ein dem EU-Label ähnliches, so handelt es sich nicht um selbiges und ist auf eine freiwillige Kennzeichnung des Herstellers zurückzuführen. Solche freiwilligen Label beziffern zwar auch die Energieeffizienz, müssen aber nicht von allen Herstellern verwendet werden und lassen sich auch nur bedingt zum Vergleich heranziehen.
Da das Energieverbrauchsetikett (EU-Label) und seine Kategorien auf eine Einteilung aus dem Jahre 1994 zurückzuführen sind, findet man heute kaum noch Geräte der Klassen E-G und selbst die Klasse C kann schon für ein eher ineffizientes Gerät stehen.

Eine Ausnahme bilden hier Glühbirnen, die Aufgrund ihres Funktionsprinzips nicht energieeffizient sind. Für Kühlschränke wurden 2003 die Klassen A+ und A++ für Geräte mit einer besonders günstigen Energiebilanz eingeführt, sodass hier selbst ein Gerät der Klasse B als ineffizient angesehen werden muss. Die Intension der EU bei der Einführung des Energielabels war den Verkauf von ernergiegünstigen Geräten in der EU zu fördern, wobei sich der eventuell höhere Preis eines besonders energiesaprenden Gerätes für Sie meistens schon in den ersten Jahren rentiert.